Erlebnis Saaleradweg

403 Kilometer Natur.Kultur.Genuss

Anschlussradwege

Wenn Sie sich neben den 403 Kilometern Natur.Kultur.Genuss des Radfernweges Saaleradweg für weitere Radwege interessieren oder gerne eine Rundtour angehen möchten, haben Sie attraktive Verlängerungs- und Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Radwegen.

Der Saaleradweg ist an eine Vielzahl von weiteren Radwegen angebunden, auf welchen Sie die reizvolle Regionen der Umgebung kennenlernen können.

Neben den aufgeführten Informationen zu den Anschlussrouten, helfen Ihnen auch der Radroutenplaner Thüringen und das Naturfreunde-Erleben Portal Sachsen-Anhalt weiter. Hier können Sie sich individuelle Routen zusammenstellen.

Europaradweg R1

Quer durch unseren Kontinent führt der Europaradweg Euroroute R1. Auf seinem mehr als 3.500 Kilometer langen Lauf verbindet er die französische Kanalküste bei Boulogne-sur-Mer mit Hanse- und Handelsstädten wie Brügge und Den Haag. Mit dem Nordseewind im Rücken führt er vorbei an holländischen Windmühlen und kreuzt das bäuerlich anmutende Müsterland, bevor er sich in schweißtreibenden Steigungen das Weserbergland und den Harz hinaufschwingt. Er schlängelt sich weiter in Richtung des UNESCO-Weltkulturerbes „Dessau-Wörlitzer Gartenreich“, quert die wunderschönen Elbauen und taucht in das mittelalterliche Vier-Burgenland des Naturparks Hoher Fläming ein. In Potsdam und Berlin schnuppert er Hauptstadtluft, um dann neue Höhen in der Märkischen Schwiez zu erklimmen. Von Zugvögeln begleitet erreicht er die Oder- und Wartheniederung in Polen. Nachdem der R1 die Marienburg links und die Masurische Seenplatte rechts zurückgelassen hat, trifft er bei Königsberg auf einsame Ostseestrände. Auf den spektakulären Dünen der Kurischen Nehrung balanciert er ins Baltikum: Nach der litauischen Bäderarchitektur und dem geschichtsträchtigen Riga erkundet er Estlands Städte, Moore und Wälder, um schließlich in St. Petersburg einen furiosen Höhepunkt zu erreichen. Kein Radfernweg bietet so viel von Europa – wenn man es denn schafft, ihn in ganzer Länge zu befahren. Der R1 trägt seinen Namen Europaradweg zu Recht, denn 9 europäische Länder werden durch in verbunden.

Euregio-Egrensis Radfernweg

Erleben Sie den internationalen Radfernwanderweg Euregio Egrensis, der mit seiner Gesamtstrecke  die Bundesländer Bayern, Thüringen und Sachsen mit Tschechien verbindet.  Die gut ausgebauten Wege bieten Ihnen höchstes Radreisevergnügen und der landschaftlich einmalige Verlauf lädt Jung und Alt zum Sport treiben und erholen ein. Nicht nur aufgrund seiner hohen Dichte an Kurorten und Heilbädern ist der Euregio-Egrensis Radfernweg europaweit einzigartig, sondern auch die naturbelassenen Landstriche des Fichtelgebirges, Frankenwaldes, Thüringer Schiefergebirges und des Thüringischen und Sächsischen Vogtlandes machen diesen Weg zu einem einmaligen Erlebnis. Entlang der Saale fahren Sie im Saale-Orla-Kreis durch die Region des „Thüringer Meeres“, wobei Sie sich an den Bademöglichkeiten und der Personenschifffahrt des Bleiloch-Stausees erfreuen, oder etwa im Kletterwald, auf der Sommerrodelbahn oder im Märchenwald in Saalburg vergnügen können. Nachdem Sie in den beschaulichen Dörfern einen Eindruck der Thüringer Gastlichkeit bekommen haben, erreichen Sie schließlich die Stadt Schleiz mit der historischen Bergkirche, der Schlossruine und der berühmten Naturrennstrecke „Schleizer Dreieck“. Anschließend setzen Sie Ihren Weg in das „Land der Tausend Teiche“ bei Plothen fort, welches mit seiner besonderen Wasserlandschaft und der einmaligen Flora und Fauna, nicht nur für Naturliebhaber, ein unvergessliches Erlebnis bietet. Besonders empfehlenswert ist zudem ein Besuch des „Pfahlhauses am Hausteich“ in Plothen sowie ein Besuch des Rittergutes in Knau, welches zu den ehemals größten seiner Art in Thüringen zählt. Über die romantischen Dörfer der Region können Sie nun Ihre Reise in Richtung der Talsperre Zeulenroda, im Landkreis Greiz, fortsetzen. Ortsangaben: Paraleller Verlauf Euregio Egrensis und Saaleradweg von Blankenstein, Harra, Saaldorf, Saalburg, Gräfenwarth Kurz vor Burgk teilen sich die Radwege, Euregio Egrensis verläuft weiter nach Möschlitz, Schleiz, Oettersdorf, Pörmitz, Pahnstangen, Plothen, Dittersdorf, Tegau…LK Greiz

 

Elberadweg

Der Elberadweg gehört zu den reizvollsten und abwechslungsreichsten Radwanderrouten Europas. Von der Nordsee bis nach Böhmen erwarten Sie auf mehr als 1.200 Kilometern eine einzigartige Kultur, pulsierende Metropolen und die naturbelassene Flusslandschaft der Elbauen. Das geringe Gefälle sorgt für entspannte Stunden auf dem Rad.

Auf dem ca. 320 Kilometer langen mittleren Abschnitt zwischen der Lutherstadt Wittenberg, der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt Magdeburg und den liebenswerten historischen Hansestädten Tangermünde und Havelberg erleben Sie Geschichte und Natur pur. Nirgendwo sonst findet man so viele UNESCO Welterbestätten direkt am Radweg und kann gleichzeitig den Elbebiber als den bekanntesten Vertreter der heimischen Tierwelt bei seiner Arbeit beobachten. Ein besonderes Erlebnis stellt die Elbüberquerung mit einer der vielen noch betriebenen Gierseilfähren dar.

An besonders schönen Aussichtspunkten im mittleren Abschnitt des Weges befinden sich überdimensionale Bilderrahmen, die von einem Künstler gestaltet wurden und zu unvergesslichen Fotoaufnahmen vor beeindruckenden Motiven einladen.

Im Elberadweg-Journal „RADtour“ wird Sehens- und Erlebenswertes rechts und links des Weges vorgestellt. Spannende und unerwartete Geschichten machen neugierig auf Abstecher von der Hauptroute und lassen sich später bei der Radtour auf einem am Wege installierten Tafelsystem wiederfinden. Die im Journal vorgeschlagenen Etappen entsprechen jeweils einer Tagestour und berücksichtigen die notwendige Zeit für Erkundungen am Wege. Ausgewiesene Radtourenknotenpunkte ermöglichen Rundtouren oder die Verbindung der Elberadtour mit anderen Radwegen in Sachsen-Anhalt. Auch örtliche Zusatzangebote sowie nützliche Kontaktadressen finden die Radler unter den einzelnen Etappen.

Das Elberadweg-Journal ergänzt das Elberadweg Handbuch, welches alle Grundinformationen zu den radfreundlichen Unterkünften, den Gaststätten, Fähren und Radservicestellen in Deutschland sowie im tschechischen Abschnitt bis zur Elbquelle bzw. bis Prag enthält und bei der Planung des Radurlaubes an der Elbe unentbehrlich ist.

Bei der Tourenplanung hilft zudem auch eine gratis erhältliche Elberadweg-App.

Mehr Informationen gibt es unter www.elberadweg.de

Radfernweg Thüringer Städtekette

Der Radfernweg Thüringer Städtekette verbindet auf 225 km von Eisenach bis Altenburg 7 der schönsten Thüringer Städte und führt durch landschaftlich reizvolle Gegenden, die durch ihre reiche Geschichte geprägt sind. Die Etappenziele auf der 225 Kilometer langen Tour heißen Gotha, Erfurt, Weimar, Jena und Gera und haben kunst-, kultur- und technikinteressierten Radtouristen viel zu bieten. Historische Innenstädte und zahlreiche Sehenswürdigkeiten laden ein, die Glieder der Städtekette zu erkunden und auf den Spuren deutscher Berühmtheiten zu wandeln. Gestartet wird in Eisenach, weltbekannt durch die Wartburg, die zum Unesco-Welterbe zählt und auf der Luther das Neue Testament übersetzte. Über die ehemalige Residenzstadt Gotha mit ihren prachtvollen Bauwerken kommt man in die Landeshauptstadt Erfurt. Der mittelalterliche Stadtkern, der Mariendom und die Krämerbrücke lohnen eine Besichtigung. Die Klassikerstadt Weimar bietet weltbekannte Sehenswürdigkeiten: z.B. Goethes Wohn- und Gartenhaus, das Schillerhaus oder das Bauhausmuseum. Teile der Stadt gehören zum Unesco-Welterbe. In Jena lädt das Zeiss-Planetarium oder das Optische Museum zu Erkundungen ein. In Jena kreuzen sich die Deutschlandrouten D4 - Thüringer Städtekette und D11 Saaleradweg. Durch die idylischen Mühlentäler des Saalelandes gelangen sie nach Gera, in der der Maler Otto Dix geboren wurde. Sehenswert sind die Geraer Höhler. Der Endpunkt der Route ist dann Altenburg, die Stadt des Skatspiels.

Döbraberg-Radweg

Der Döbraberg-Radweg ist der ideale Verbindungsweg vom Selbitztal-Radweg (Verbindung am ehem. Bahnhof in Naila) zum Radweg ins Tal der Wilden Rodach (Richtung Kronach) und weiter zum Mainradweg. Er verläuft auf einer Strecke von 7 km als Höhenradweg auf der ehem. Eisenbahnstrecke zwischen Naila und Schwarzenbach am Wald. Erklimmen Sie auch den Döbraberg, mit fast 800 Metern die höchste Erhebung des Frankenwaldes. Der Weg dorthin besticht durch offene Blicke und eine abwechslungsreiche Landschaft, die man aufgrund der geringen Steigung auch als Familie gut erkunden kann. Genießen Sie bei einer gemütlichen Fahrt die Umgebung. Aufgrund der reizvollen Blicke ist der Radweg auch bei Wanderern und Spaziergängern sehr beliebt.

Selbitztal-Radweg

Von der Quelle bis zur Mündung führt der Selbitztal-Radweg von Wüstenselbitz, wo die Selbitz-Quelle entspringt, bis nach Blankenstein, wo Sie den Anschluss an den Saale-Radwanderweg haben, der vom Waldstein/Fichtelgebirge nach Barby/Elbe führt. 32 km gefüllt mit herrlichsten Aussichten und Blicken sowie ein Reichtum an Sehenswürdigkeiten und unbeschreiblich schöner Natur werden diese Radwanderung zu einem besonderen Erlebnis werden lassen. Bevor Sie in Blankenstein auf den Saaleradweg wechseln, kommen Sie durch das wildromantische Höllental, und anschließend an das Deutsche Drehkreuz des Wanderns, wo sich Frankenweg, Rennsteig, Fränkischer Gebirgsweg und Kammweg treffen. Seien Sie gewiss, dass die 32 km ein besonderes Erlebnis sind und Sie von der Vielzahl der Attraktionen entlang der wunderschönen Strecke begeistert sein werden.

 

Schwarzatal – Radweg

Der Schwarzatal-Radweg verläuft auf einer Länge von ca. 40 km durch eine der schönsten Natur- und Kulturlandschaften Deutschlands. Als Abzweig des Saale-Radwanderwegs beginnt er in Rudolstadt-Schwarza, führt über Bad Blankenburg bis zur Oberweißbacher Bergbahn und weiter in Richtung Rennsteig-Radwanderweg. Neben der größtenteils noch unberührten Natur finden Sie entlang des Radweges viel Sehenswertes.

Ein erster Halt empfiehlt sich in Bad Blankenburg. Hier gründete 1840 Friedrich Fröbel  den ersten Kindergarten. Neben dem  Fröbelmuseum ist auch die  Burg Greifenstein, eine der größten Feudalburgen Deutschlands, ein Anziehungspunkt. Spektakuläre Flugvorführungen mit verschiedenen Greifvögeln bietet dort in den Sommermonaten der Adler- und Falkenhof. Von Bad Blankenburg führt die Tour weiter durch eines der ältesten Naturschutzgebiete Thüringens nach Schwarzburg. Viele seltene Tier- und Pflanzenarten sind hier heute noch beheimatet. Geologische Besonderheiten sind neben den steilen Felsklippen auch die sogenannten „Strudeltöpfe“, die man stellenweise im Flussbett der Schwarza sieht.

Ein Besuchermagnet in Schwarzburg ist die Talkirche direkt am Radweg im unteren Ort. Als anerkannte Radwegekirche lädt diese zu Einkehr und Besinnung ein. Empfehlenswert ist auch ein Abstecher zum Schloss  Schwarzburg mit dem Kaisersaal und dem in Restaurierung befindlichen Zeughaus. Flussaufwärts verläuft der Radweg links der Schwarza durch Sitzendorf, wo Georg Heinrich Macheleid 1760 die erste Porzellanmanufaktur gründete, vorbei an Unterweißbach und entlang der Schwarza zur Talstation der Oberweißbacher Bergbahn nach Obstfelderschmiede. Hier können Sie mit Ihrem Rad auf die Bergbahn "umsteigen" und die 300 Höhenmeter mit 25 % Gefälle ganz bequem zurücklegen.

Für Mountainbiker  führt ein ausgeschilderter Weg mit schönen Aussichten rund um die Bergbahn. Auf gut fahrbaren Waldwegen mit moderaten Steigungen kann der Anstieg bewältigt werden und die Abfahrt verläuft direkt neben der Bergbahn mit 25% Gefälle hinab ins Tal.

Von Lichtenhain führt Sie Ihre Radtour nach Oberweißbach, wo sich ein Besuch des Memorialmuseums Friedrich Fröbel zu jeder Jahreszeit lohnt. Nun gelangen Sie auf dem Schwarzatal-Radweg nach Cursdorf. Abstecher zum Historischen Glasapparatemuseum oder zur Snowtubing-Anlage . Ab Cursdorf führt der Radweg nach Neuhaus am Rennweg. Dort besteht der Anschluss an den Rennsteig - Radweg.

  • Wegeverlauf:  Rudolstadt/Schwarza – Bad Blankenburg – Schwarzburg – Sitzendorf - Unterweißbach  -  Obstfelderschmiede (Umstieg in die Bergbahn) - Lichtenhain - Oberweißbach - Cursdorf - Neuhaus a.R. 
  • Streckenlänge: ca. 24 km bis Obstfelderschmiede, ca. 45 km bis Neuhaus a.R. 

Thüringer Mühlenradweg

Der Thüringer Mühlenradweg ist ein Rundweg und ideal geeignet um an zwei oder drei Tagen befahren zu werden. Der Thüringer Mühlenradweg verbindet drei Mühltäler mit über 25, meist ehemaligen, Wassermühlen miteinander. Die Mühlen befinden abseits der Ortschaften an den wasserreichen Bächen der Waldtäler. Manche Mühlen mahlen auch noch wie schon vor Jahrhunderten – die meisten Mühlen aber sind bewirtschaftet und laden zu Rast und Erholung ein.

Als Rundwanderweg kann der Radweg ab jeder Stelle befahren werden. Nach ca. 80 Kilometern ist der Radler wieder am Startpunkt. Der Thüringer Mühlenradweg verläuft zum Teil parallel mit dem Saaleradwanderweg und dem Fernradweg Thüringer Städtekette.

Da der Radweg fast immer entlang von Bächen führt sind die Steigungen moderat. Die naturnahe Routenführung, die vielen Einkehr- und Rastmöglichkeiten und die wenigen Abschnitte auf befahrenen Straßen machen den Thüringer Mühlenradweg zum idealen Familienausflugsziel.

  • Streckenverlauf: Jena, Stadtroda, Hermsdorf, Bad Klosterlausnitz, Eisenberg, Bürgel
  • Länge: 80 km
  • Sehenswertes entlang der Strecke: Amtsschreibermühle, Froschmühle, Meuschkensmühle, Naupoldsmühle, Robertsmühle mit Mühlen-Miniaturpark

 

 

 

Ilmtal Radweg

Ilmtal-Radweg Vom Wald zum Wein | Ilmenau-Weimar-Bad Sulza

Beliebt und gelobt: Als einziger in Thüringen trägt der Ilmtal-Radweg die vier Sterne des ADFC und gehört zur beliebtesten Route im Freistaat. Die 123 km lange Strecke vom Thüringer Wald über Weimar bis ins Weinanbaugebiet bei Bad Sulza gerät zur Reise durch deutsche Kulturgeschichte. Die Übernachtungsmöglichkeiten sind vielfältig. Radfahrerfreundliche Hotels erwarten ihre Gäste. Speziell für Radfahrer ausgerüstete Campingplätze, Pensionen und Ferienwohnungen runden das Angebot ab.

An der relativ kurzen Strecke gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, dass es auch für geübte Radfahrer lohnt, die Etappen kurz zu halten, um möglichst viele Eindrücke mitnehmen zu können. Wohl das bekannteste Argument für diesen Radweg ist Goethe, der diese Landschaft als Naturwissenschaftler und Dichter erkundet hat. Allerorten finden sich seine Spuren.

Bequem abwärts fährt es sich vom Startpunkt im Thüringer Wald an den Quellen der Ilm in Allzunah bei Stützerbach. Der Ilmtal-Radweg führt vorbei an Dörfern mit sehenswerten Kirchen und Mühlen bis nach Weimar als berühmteste Stadt entlang der Route. Weimar ist die Wirkungsstätte der Dichter Goethe und Schiller und Gründungsort des Bauhauses. Das große Erbe der kleinen Stadt zeichnete die UNESCO mit zwei Einträgen in die Welterbeliste aus, die insgesamt 16 Gebäude, Ensembles und Parks umfasst.

Richtung Mündung führt der Weg am Wielandgut in Oßmannstedt, dem schwimmenden Hüttendorf in Eberstedt und an Weinbergen in Bad Sulza vorbei. Zwischendurch empfiehlt sich ein Abstecher in die Glockenstadt Apolda, das sich auch einen Namen wegen der hochkarätigen Ausstellungen in seinem Kunsthaus gemacht hat.

Die Tour entlang der Ilm ist durchgängig in beide Richtungen ausgeschildert (stilisierter Radfahrer vor grün-blauer Welle). Die Beschreibung erfolgt flussabwärts.

 

123 km Länge

Abschnitte:
Allzunah – Ilmenau
Ilmenau-Kranichfeld
Kranichfeld-Weimar
Weimar-Bad Sulza
Bad Sulza - Mündung/Kaatschen

Kirchenradweg Jena-Thalbürgel

Der Kirchenradweg verbindet zwei bedeutende Thüringer Kirchen, die Jenaer Stadtkirche St. Michael und die Klosterkirche Thalbürgel.

Auf 14 km führt der Radweg an der Schillerkirche in Jena-Ost vorbei, die so heißt, weil hier Friedrich von Schiller im Jahr 1790 Charlotte von Legefeld ehelichte. Im weiteren Verlauf passiert der Radweg die Dorfkirchen von Jenaprießnitz, Großlöbichau und Kleinlöbichau. Informationstafeln am Radweg informieren über die Kirchenbauten, die auch besichtigt werden können.

In Thalbürgel befindet sich dann die beeindruckende Klosterkirche am Radweg. Die ab dem 12. Jahrhundert errichtete Kirche eines ehemaligen Bendiktinerklosters besticht durch ihre Größe, den baulichen Details, wie den reich verzierten Säulen am Eingangsportal und dem klaren romanischen Innenraum.

Der Radweg verläuft von Jena aus durch das Gembdental bergan bis nach Kleinlöbichau. Von unterwegs ergeben sich aufgrund der offenen Lage des Radwegs immer wieder schöne Fernsichten ins Saaletal, ins Gleistal und zum Thüringer Holzland.

Der Kirchenradweg lässt sich ab Thalbürgel mit dem Thüringer Mühlenradweg und dem Saaleradwanderweg gut zu einer Rundweg kombinieren.

  • Länge: 14 km
  • Profil:  von 147 Meter bis 302 Meter
  • Streckenverlauf: Jena, Jenaprießnitz, Großlöbichau, Kleinlöbichau, Lucka, Thalbürgel
  • Sehenswertes entlang der Strecke: Stadtkirche St. Michael (Jena), Schillerkirche (Wenigenjena), Dorfkirche (Jenaprießnitz), Dorfkirche (Groß-und Kleinlöbichau), Klosterkirche (Thalbürgel)
 

Unstrutradweg

Viele Radler schwärmen nach der Tour auf dem Unstrut - Radweg von der Landschaft, der Natur und der Ruhe. Der familienfreundliche Fluss – Radweg mit geringen Höhenunterschieden begleitet die Unstrut auf ihrem fast 200 km langen Lauf von der Quelle im Eichsfeld bei Kefferhausen bis zu ihrer Mündung in die Saale bei Naumburg meist nah am Fluss. Der Radfernweg führt durch das Thüringer Kernland, die Kyffhäuserregion und das südliche Sachsen – Anhalt mit der Weinregion Saale – Unstrut. Das Erlebnis Unstrut – Radweg beginnt an der gut erreichbaren und ausgebauten Quelle am Ortsrand von Kefferhausen. Nach dem romantische Reiser’sche Tal lockt Mühlhausen als Fachwerkstadt mit einer begehbaren Stadtmauer. Dem Unstrutverlauf folgend und den Fluss fast immer im Blick wird die Kur – und Rosenstadt Bad Langensalza mit dem Friederikenschlösschen und dem Japanischen Garten erreicht. Das Naturschutzgebiet „Unstruttal“ mit seiner einzigartigen Pflanzenwelt und dem unberührten Fluss beginnt in Nägelstedt. In Werningshausen lädt das Kloster "St. Wigberti" zur Ruhe und Besinnung ein. In Sömmerda wird die Kanu – Wildwasserstrecke des Kanuclub Sömmerda passiert. Zwischen Sachsenburg und Heldrungen durchbricht die Unstrut die Hainleite und die Schmücke. Nicht nur für Kinder lohnt ein Abstecher zu einer der größten Modellbahnanlagen Deutschlands in Wiehe. Langsam ändert sich die Landschaft und nach dem Blick in das Unstruttal vom alles überragenden Wendelstein werden die Hänge rechts und links der Unstrut höher. In Memleben wartet auf Geschichtsinteressierte die Ruine des Kloster s und die Kaiserpfalz, auf Kinder der Erlebnistierpark . Für das Besucherzentrum Arche Nebra in Kleinwangen und den Fundort der Himmelsscheibe sollte genügend Zeit eingeplant werden. An den Hängen der Unstrut sind nun die ersten Weinreben zu entdecken. Wer nicht bei einem der Winzer oder Straußenwirtschaften einkehren will, kann das Schloss Burgscheidungen mit Schlosscafe und Schlossgarten für eine Rast nutzen. In Laucha führt der Radweg direkt am Glockenmuseum vorbei. Tägliche Führungen bietet in Freyburg die Rotkäppchen Sektkellerei an. Die Neuenburg und die Winzergenossenschaft sind weitere lohnende Ziele. Nun zum Ende der Tour ist das "Steinerne Bilderbuch" zu sehen. Es zeigt ein altes Relief von 1722, 12 fast lebensgroße Bilder mit meist biblischen Motiven aus der Weinbaugeschichte. Am Naumburger Blütengrund lädt direkt am Schiffsanleger der Saale – Unstrut – Schiffahrtsgesellschaft ein gemütlicher Biergarten zum Verweilen ein. Kurz vor Ende des Radweges in Naumburg Henne, einer zum Gasthaus und Hotel umgebauten geschichtsträchtigen Brauerei, lohnte in Besuch der Naumburger Wein und Sektmanufaktur. Wer noch Zeit hat, sollte aber unbedingt einen Bummel durch Naumburg machen und sich den berühmten Naumburger Dom mit seinen bekannten Stifterfiguren Ekkehard und Uta und den hübschen Marktplatz mit der Wenzelskirche ansehen, von deren Turm man auch einen herrlichen Blick über die Stadt genießen kann. Naumburg (Henne) am Ende des Unstrut - Radweges besteht direkter Anschluss an den Saaleradweg Richtung Jena und Richtung Halle.

Saale-Unstrut-Elster Rad-Acht

Dieses Radwanderangebot im Süden Sachsen-Anhalts verbindet verschiedene Radwanderwege zu einem kreuzenden Rundkurs. Die Radwanderwege verlaufen ab Naumburg in zwei Routen (Ost- und Westroute). Wegeverlauf Ostroute (109 km) Saaleradweg ab Naumburg – Schönburg – Leißling – Weißenfels – Dehlitz – Rippach - Radwanderweg – Poserna – Taucha – Webau – Hohenmölsen – Mondsee – Deuben – Luckenau – Kretzschau nach Zeitz – Elsterradweg – Großosida – Haynsburg – Wetterzeube – Droyßig – Hassel – Weißenborn – Weickelsdorf – Waldau – Osterfeld durch das Wethautal – Pauscha – Löbitz – Beuditz – Mertendorf – Wethau – Schönburg – Naumburg Neu: Der Zuckerbahn-Radweg  (ehemalige Bahntrasse Zeitz- Camburg) ist zwischen den Orten Zeitz und Seidewitz  fertig gestellt, so daß jetzt die Radroute der Radacht zwischen den Orten Zeitz und Osterfeld auf dieser Trasse verläuft. Die max Steigung beträgt weniger als 3%. Alternativ kann man auch von Zeitz über Wetterzeube und Pötewitz Droyßig erreichen und bis Wetterzeube den Elsterradweg fahren. Zwischen Pötewitz und Droyßig (Mückenschänke) ist allerdings eine kleine Steigung (6%) zu überwinden. Die Ausschilderung der Neubaustrecke ist noch in Vorbereitung. Es wird daher empfohlen, sich die Streckenführung über diesen Link auszudrucken. Von Seidewitz aus kann man alternativ Camburg und damit den Saaleradweg gut auf wenig befahrenen Straßen mit dem Rad erreichen (Casekirchen, Molau, Sieglitz, Schindlitz). Westroute (77 km) ab Naumburg – Hallescher Anger – Saaleradweg bis Hennebrücke – Brückenquerung auf den Unstrutradweg – Freyburg – Laucha – Burgscheidungen – Biberbach-Radwanderweg nach Bad Bibra – Eckartsberga – Auerstedt – Bad Sulza – Großheringen – Saaleck – Bad Kösen – Naumburg